Allgemein wird mit der "Ermahnung" sowohl der Qur’ān als auch die Thora gemeint. Nach der chronologischen Reihenfolge ist hier die Thora gemeint. Mit Az-Zabūr ist das Buch Davids gemeint, das historisch nach der Thora offenbart wurde. Der Name Davids wird ausdrücklich in Verbindung mit Az-Zabūr in
An-Nisāʾ 4:163 ⧉ und
Al-Isrāʾ 17:55 ⧉ genannt. Diese Worte stehen hier im Einklang des göttlichen Versprechens in
Āl Imrān 3:139 ⧉. Dies bedeutet, dass durch den Glauben und das rechtschaffene Handeln auf dieser Erde der Boden unter den Füssen beerbt werden kann. Der Schlussakt aller göttlichen Offenbarung ist der Qur’ān, dessen Empfänger Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, ist. Demnach ist er der letzte (das Siegel) aller Propheten (vgl.
Al-Aḥzāb 33:40 ⧉). Und mit Recht ist er damit eine Barmherzigkeit für alle Welten (vgl. dazu den Begriff der Barmherzigkeit im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Auf diesem Begriff beruht die Universalität der qur’ānischen Botschaft (vgl.
Al-Aʿrāf 7:158 ⧉;
Al-Ḥidschr 15:9 ⧉ und die Anmerkung dazu).Sprich: ”Mir wird lediglich offenbart, dass euer Gott nur ein Einziger Gott ist! Wollt ihr euch denn nicht ergeben?“ (
Al-Anbiyāʾ 21:108 ⧉) Doch wenn sie (dir) den Rücken kehren, so sprich: ”Ich habe euch die Kunde in gerechter Weise entboten, und ich weiß nicht, ob nahe oder fern ist, was euch verheißen wird. (
Al-Anbiyāʾ 21:109 ⧉) Wahrlich, Er kennt, was in eurer Rede offenkundig ist,