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Sure Al-Furqān — Ayah 5 (Deutsch) — Video

Al-Furqān • Ayah 5 von 77 • Deutsch


وَقَالُوا أَسَاطِيرُ الْأَوَّلِينَ اكْتَتَبَهَا فَهِيَ تُمْلَىٰ عَلَيْهِ بُكْرَةً وَأَصِيلًا 5
Übersetzung:
Und sie sagten: 'Dies sind die Legenden der Vorfahren, die er schreiben ließ, so werden sie ihm morgens und abends diktiert.' Al-Furqān 25:5
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus Al-Furqān 25:4
Ein weiters Kriterium der Unterscheidung, das zum Katalog der Falschheiten gehört (vgl. Al-Furqān 25:3 ), besteht im Vorwurf der Ungläubigen gegenüber dem Propheten Muḥammad (a.s.s.), dem Gesandten Allāhs und Seinem Diener (vgl. oben Al-Furqān 25:1 ); sie verleugnen sowohl die Offenbarung als auch sein Prophetentum. Dieser Vorwurf wird immer wieder - bis heute noch - von Juden und Christen erhoben. Inhaltlich besagt dieser Vorwurf: Der Qur’ān oder zumindest der größte Teil davon basiere auf jüdisch-christlichen Lehren, die angeblich durch ungenannte Fremde dem Propheten nahegebracht wurden (vgl. An-Naḥl 16:103 ), oder durch verschiedene Araber, die zum Judentum oder Christentum konvertiert waren; darüber hinaus wurde dem Propheten vorgeworfen, er habe sich getäuscht, den Qur’ān für göttliche Offenbarung zu halten, oder er habe ihn absichtlich - in Bewusstsein, dass dies nicht der Fall sei - Allāh (t) zugeschrieben. Der Vorwurf war schon damals zur Zeit des Propheten nicht haltbar; denn jeder kannte die angeblichen "Helfer" und ihre Gelehrsamkeit und wusste, dass sie für eine solche Anschuldigung nicht in Betracht kamen; alle angeblichen "Helfer" nahmen später den Islam an, was sicher nicht der Fall gewesen wäre, wenn sie sich an einem Betrug dieser Art beteiligt hätten. (ÜB) (vgl. Al-Anfāl 8: 31 32 33 und die Anmerkung dazu).
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