Die Ṯamūd verhielten sich ablehnend gegenüber ihrem Propheten, und zwar genauso mit denselben Argumenten der anderen Völker vor ihnen. Und genauso verhielt sich auch die Banū Quraiš zur Zeit ihres Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Es war immer der wiederkehrende Einwand gegen jeden Propheten, dass er nur ein Mensch sei wie sie. Das Volk der Ṯamūd verlangte also ein greifbares Beglaubigungswunder als Beweis der Wahrhaftigkeit ihres Propheten Ṣāliḥ. So erhörte Allāh (t) die Bitte Seines Dieners und gab ihm dieses Zeichen in der Form einer Kamelstute (vgl.
Al-Aʿrāf 7:73 ⧉). Würden sie ihre Rechte auf Wasser und Weide respektieren? Die Kamelstute erschien mit der Bedingung, dass sie abwechselnd - jeder an einem Tag - mit den Leuten von Ṯamūd Anteil am Trinkwasser haben sollte und dass sich die beiden Parteien nicht gegenseitig ihre Rechte streitig machten. Dies bedeutete, dass an diesen Tagen die herrenlose Kamelstute den gleichen Anteil am Wasser erhalten sollte, wie die Kamele des ganzen Stammes. Für die Araber war kaum eine größere Herausforderung möglich; denn Auseinandersetzungen um die Wasserrechte waren mitunter den Hauptgründen für ihre ständigen Fehden untereinander. Daraufhin fanden sie selbst ein böses Ende (ÜB; vgl.
Al-Aʿrāf 7:77 ⧉; ferner
Hūd 11:65 ⧉ und die Anmerkung dazu).Das Volk Lots bezichtigte die Gesandten der Lüge (
Ash-Shuʿarāʾ 26:160 ⧉), als ihr Bruder Lot zu ihnen sagte: ”Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? (
Ash-Shuʿarāʾ 26:161 ⧉) In Wahrheit, ich bin euch ein vertrauenswürdiger Gesandter. (
Ash-Shuʿarāʾ 26:162 ⧉) So fürchtet Allāh und gehorcht mir. (
Ash-Shuʿarāʾ 26:163 ⧉) Und ich verlange von euch keinen Lohn dafür; mein Lohn ist allein beim Herrn der Welten.