Nach dem kurzen Abschnitt oben in
An-Naml 27: 10⧉ 11⧉ 12⧉ 13⧉ 14⧉ erfolgt nunmehr ein weiterer Sprung zur Geschichte von zwei Propheten der Kinder Israels, die zugleich Könige waren und in der Geschichte der Juden mit stoltz erwähnt wird. Die Juden, die zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān in Al-Madīna und dessen Umgebung angesiedelt waren, mussten hören, dass ihre beiden Könige mit Dankbarkeit Allāhs Lob sprachen. Im Gegenteil zu den Vorwürfen, die die Juden ihren beiden Königen David und Salomo machen (vgl. 1. Samuel
Ar-Raʿd 13:14 ⧉ und Apostelgeschichte
Ar-Raʿd 13:22 ⧉), waren sie nach dem Qur’ān gerechte Menschen und gehorsame Diener Allāhs. Dieser Vers zeigt, wie ehrvoll Wissen ist und welch hohen Rang die Wissenden besitzen, und auch, dass das Wissen eine der höchsten Gaben ist, die man erhalten kann. (vgl.
Al-Isrāʾ 17: 54⧉ 55⧉;
Al-Anbiyāʾ 21: 78⧉ 79⧉ 80⧉ 81⧉ 82⧉ und die Anmerkung dazu).