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Sure An-Naml — Ayah 51 (Deutsch) — Video

An-Naml • Ayah 51 von 93 • Deutsch


فَانْظُرْ كَيْفَ كَانَ عَاقِبَةُ مَكْرِهِمْ أَنَّا دَمَّرْنَاهُمْ وَقَوْمَهُمْ أَجْمَعِينَ 51
Übersetzung:
Also siehe, wie das Anschließende von ihrer Intrige war, dass WIR sie und ihre Leute, allesamt vernichteten. An-Naml 27:51
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus An-Naml 27:48
Im Gegensatz zu der Königin von Saba’, die bereitwillig den Glauben Salomos annahm (vgl. oben An-Naml 27: 41 42 43 44), zeigt dieser Versblock die Hartnäckigkeit der Vornehmen eines Volkes. Wenn hier von neun Führern die Rede ist, so geht man davon aus, dass hinter jedem von ihnen eine große Gefolgschaft mit der unheilvollen Ablehnung der Botschaft mitwirkte. Bei dem üblen Plan ging es damals darum, in der Dunkelheit zu töten, um damit zu argumentieren, dass der Tod der Opfer nicht gesehen wurde, und einer eventuellen Rache der Erben Ṣāliḥs oder seines Stammes zu entgehen. Denn der Führer eines Stammes, konnte nach dem Brauch der damaligen Zeit Blutrache fordern. Eine Verschwörung gleicher Art gab es in Makka gegen den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, zur Zeit der Offenbarung des Qur’ān, als die Sippenführer dort planten, ihn zu ermorden, und entschieden, dass Vertreter aller Sippen ihn zusammen wie "eine Hand" töten sollten, so dass seine Sippe, die Banū Hāšim, nicht eine der anderen Sippen für seinen Tod verantwortlich machen konnte, und es dann unmöglich finden würden, gegen alle gleichzeitig zu kämpfen. (vgl. den Schutz Abū Ṭālibs für den Propheten im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek). Hier ist noch zu bemerken, dass die Ruinen des Volkes Ṯamūd vor den Augen der reisenden Araber auf dem Karawanenweg von Makka nach Syrien als Mahnmal für die Botschaft des Qur’ān stehen. (vgl. ferner Āl Imrān 3:54 ; Al-Aʿrāf 7:73 ; Hūd 11:65 ; Al-Ḥidschr 15:90 und die Anmerkung dazu).
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