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Sure Ar-Rūm — Ayah 41 (Deutsch) — Video

Ar-Rūm • Ayah 41 von 60 • Deutsch


ظَهَرَ الْفَسَادُ فِي الْبَرِّ وَالْبَحْرِ بِمَا كَسَبَتْ أَيْدِي النَّاسِ لِيُذِيقَهُمْ بَعْضَ الَّذِي عَمِلُوا لَعَلَّهُمْ يَرْجِعُونَ 41
Übersetzung:
Das Verderben wurde sowohl auf dem Land als auch im Meer sichtbar wegen dem, was die Menschen eigenhändig erwarben. Dies, damit ER sie etwas von dem erfahren lässt, was sie taten, damit sie umkehren. Ar-Rūm 30:41
Tafsir:
Allāh (t) hat die Erde erschaffen und sie sehr schön, rein und gut für das Menschenleben gemacht. Nun sehen wir das Unheil, das unsere Hände gewirkt haben. Es ist ein allumfassendes Unheil, sowohl auf dem Festland, als auch auf dem Meer. Das erste und größte Unheil auf Erden geschah durch den ersten Mordfall des eigenen Bruders (vgl. Al-Māʾida 5:27 f.), durch die Verleugnung des Schöpfers und durch die Vielgötterei. Dieser Vers bezieht sich nicht nur auf die Vergangenheit, sondern auf alle Unheilsformen zu allen Orten und Zeiten. Wir erleben schon in unserer Zeit die fatalen Folgen der Zerstörung unserer Umwelt, dass die Gifte aus dem Festland ins Meer gelangen und alle Lebewesen im Wasser vernichten. Es gibt schon zahlreiche Süßwassergewässer, von denen die Menschen ihr Trinkwasser nicht nehmen dürfen, weil alles verseucht ist. Das Unheil durch unsere Hände wird immer mehr in vernichtender Weise so verursacht, dass man glaubt, der Mensch selbst sorge für den Weltuntergang. Grund des Unheils ist die "Nichtbefolgung" der Religion und der darin enthaltenen Gebote zur Bewahrung der Umwelt und des menschlichen Lebens. Um überzeugt zu sein brauchen wir nur, auf Erden herumzuwandern und zu schauen, wie das Schicksal der Früheren aussieht.
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