Dies ist eine bildliche Darstellung der Lagerstätten in der Nacht, die den Körper zum Hinlegen zur Ruhe einladen und dazu, sich am Schlaf zu ergötzen. Doch in diesem Körper finden sie keinen Widerhall. Er widerstrebt dieser Einladung, wenn auch mit größter Anstrengung, um sich seinem Herrn zuzuwenden. Die Kommentatoren beziehen dies vor allem auf die Tahaǧǧud-Gebete zwischen Mitternacht und den frühen Morgenstunden. Dies bedeutet nicht, dass sie auf den Schlaf verzichten, sondern dass sie einen Teil der Nacht im Gebet verbringen und ihre Freizeit Seiner Verherrlichung widmen. Der Prophet (a.s.s.) sagte einmal zu Ibn Ǧabal: ”Soll ich dir nicht die Wege der Wohltätigkeit weisen? Es sind: Das Fasten, das ein Schutz ist, die Almosenspende; denn sie löscht die Sünde wie das Wasser das Feuer, und das Gebet inmitten der Nacht.“ Der Gläubige tut dies in Furcht vor der Bestrafung und in Hoffnung auf die Barmherzigkeit und das Wohlwollen des Gnädigen Herrn. (vgl.
Al-Furqān 25: 63⧉ 64⧉ 65⧉ 66⧉ 67⧉ und die Anmerkung dazu).