Damit ist unser Prophet (a.s.s.) angesprochen. Die Araber, zu denen er geschickt worden war, hatten in ihrer Geschichte seit der Zeit ihres Stammvaters Abraham und seines Sohnes Ismael keinen eigenen Warner gehabt. Wenn so lange Zeit hindurch kein Prophet in Arabien gewirkt hat, tut sich vielleicht die Frage auf, auf welcher Grundlage die vorislamischen Araber überhaupt für ihr Verhalten verantwortlich gemacht werden können. Die Unterstellung, der Prophet habe die Schrift gefälscht, wird hier kategorisch zurückgewiesen, und zwar mit der Bekräftigung, "Nein, es ist die Wahrheit von deinem Herrn". Der Grund der Offenbarung ist also die Barmherzigkeit Allāhs zu diesem Volk, zu dem Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, entsandt worden war; er war seinen Leuten, den Banū Quraiš vor seiner Entsendung nicht unbekannt. Vielmehr genoss er einen guten Ruf als ehrlicher und aufrichtiger Mensch. Zu seinen Wundern gehört die Tatsache, dass er weder lesen noch schreiben konnte, und ein solches Buch hat die Fähigkeiten aller gebildeten Araber weit übertroffen. (vgl.
Yūnus 10:38 ⧉; ferner den Titel: Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit, Islamische Bibliothek).