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Sure Fāṭir — Ayah 18 (Deutsch) — Video

Fāṭir • Ayah 18 von 45 • Deutsch


وَلَا تَزِرُ وَازِرَةٌ وِزْرَ أُخْرَىٰ ۚ وَإِنْ تَدْعُ مُثْقَلَةٌ إِلَىٰ حِمْلِهَا لَا يُحْمَلْ مِنْهُ شَيْءٌ وَلَوْ كَانَ ذَا قُرْبَىٰ ۗ إِنَّمَا تُنْذِرُ الَّذِينَ يَخْشَوْنَ رَبَّهُمْ بِالْغَيْبِ وَأَقَامُوا الصَّلَاةَ ۚ وَمَنْ تَزَكَّىٰ فَإِنَّمَا يَتَزَكَّىٰ لِنَفْسِهِ ۚ وَإِلَى اللَّهِ الْمَصِيرُ 18
Übersetzung:
Und keine verfehlende Seele trägt die Verfehlung einer anderen. Und sollte eine Schwerbelastete um (die Entlastung von) ihrer Last rufen, der (Gerufene) wird ihr davon nichts abnehmen, und selbst dann nicht, wäre er von den Nahverwandten. Eigentlich ermahnst du nur diejenigen, die Ehrfurcht vor ihrem HERRN im Verborgenen haben und das rituelle Gebet ordnungsgemäß verrichteten. Und wer sich rein hält, der hält sich doch nur für sich selbst rein. Und zu ALLAH ist das Werden. Fāṭir 35:18
Tafsir:
Vor Allāh (t) ist jeder Mensch für seine eigenen Taten verantwortlich. Verwandtschaftliche Beziehungen, die sonst zum gegenseitigen Abnehmen der Last mitwirken, können hier nicht vor Allāh (t) helfen, um z.B. die Schuld von Familienmitgliedern ganz oder teilweise zu tragen. Eine barmherzige Mutter oder ein gütiger Vater können sich nicht bereit erklären, für das eigene Kind zu sterben, wenn seine Stunde kommt usw. (vgl. Al-ʿAnkabūt 29:13 ; ferner Al-Anʿām 6:164 ; Al-Isrāʾ 17:15 und die Anmerkung dazu).
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