Nach dem Ableben der Propheten sind die Gläubigen Erben der offenbarten Schriften. Die Muslime haben nunmehr den Qur’ān, der Muḥammad (a.s.s.) offenbart worden war; sie sind für diese Schrift als Träger und Hüter auserwählt und haben die Aufgabe, sie bis zum Weltende unversehrt und rein zu halten; denn sie gilt für alle Orten und Zeiten (vgl.
Al-Aʿrāf 7:46 ⧉). Das Vermächtinis des Qur’ān ist die größte denkbare Ehre für die Menschen. Wenn sich dies auf den vorherigen Satz bezieht, dann bedeutet es, dass es Allāhs größtes Gnadengeschenk ist, in guten Taten voranzustreben, und wer dies tut, gehört zu den Besten in der muslimischen Gemeinschaft. (ÜB)