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Sure As-Ṣāffāt — Ayah 140 (Deutsch) — Video

As-Ṣāffāt • Ayah 140 von 182 • Deutsch


إِذْ أَبَقَ إِلَى الْفُلْكِ الْمَشْحُونِ 140
Übersetzung:
(Erinnere daran), als er zum voll beladenen Schiff floh. As-Ṣāffāt 37:140
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus As-Ṣāffāt 37:139
Jonas, Sohn des Amittai, erhielt von Allāh (t) einen Auftrag, um in seiner Heimatstadt Ninive (705 bis 612 v.Chr.) zu wirken. Ninive war bekannt als eine große Stadt voller Laster und Verderbnis. Jonas begreift, was ihn aufgetragen ist. Eilig macht er sich auf den Weg, weitweg von Ninive. Er flieht hinab nach Jafo am Meer. Dort findet er, wie für ihn vorbestimmt, ein Schiff nach Tarschisch, eine Stadt in einem fremden Land. Jonas bucht die Überfahrt, verlässt das Festland und vertraut sich dem schwankenden Schiff an. Er steigt hinab, in den untersten Raum, den veborgensten Winkel. Ein Sturm bricht los: Gewaltig und Leben bedrohend. Vergeblich werfen die Seeleute die Ladung über Bord. Vergeblich schreien sie jeder zu seinem Gott, dem er vertraut. Schließlich merkt der Kapitän, dass Jonas fehlt in der Gemeinschaft der Bedrohten. Er findet ihn im untersten Winkel des Schiffes, versunken im dumpfen Schlaf eines Menschen, der am Ende ist. Er weckt den merkwürdigen Passagier: Steh auf! Ruf zu deinem Gott. Die Matrosen treiben inzwischen ein magisches Spiel. Sie werfen das los, um den Schuldigen zu entlarven. Schließlich werfen sie Jonas in das tobende Meer. Der große Fisch, der ihn verschlingt, ist für ihn kein Zeichen der Rettung. Der Herr über alles Leben befahl dem Fisch, Jonas ans land zu speien. Jonas sitzt draußen vor der Stadt in der Hitze. Da lässt Allāh (t) eine Kürbispflanze wachsen, die ihm Kühle und Schutz spendete. (vgl. Yūnus 10:98 ; Al-Anbiyāʾ 21: 87 88; Al-Qalam 68: 48 49 50 und die Anmerkung dazu).
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