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Sure Ṣād — Ayah 6 (Deutsch) — Video

Ṣād • Ayah 6 von 88 • Deutsch


وَانْطَلَقَ الْمَلَأُ مِنْهُمْ أَنِ امْشُوا وَاصْبِرُوا عَلَىٰ آلِهَتِكُمْ ۖ إِنَّ هَٰذَا لَشَيْءٌ يُرَادُ 6
Übersetzung:
Und die Entscheidungsträger von ihnen gingen los: 'Geht weiter so, und seid duldsam in eurer Gottheiten Sache! Gewiss, dies ist eine Sache, die doch erstrebt wird. Ṣād 38:6
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus Ṣād 38:5
In der Anfangszeit der Verkündung des Islam wurden die Muslime von den Götzendienern verfolgt. Dabei versuchten die führenden Feinde des Islam, auf Abū Ṭālib, den Onkel des Propheten, einzuwirken, dass dieser sich von seinem geliebten Neffen distanzierte. Zu diesem Zweck trafen sie mit Abū Ṭālib zusammen. Als ihr Plan jedoch fehlschlug, gingen die Führer weg und fingen an, die neue Bewegung durch Verleumdung in Verruf zu bringen, indem sie behaupteten, sie richte sich gegen ihren eigenen persönlichen Einfluss, so dass der Prophet die Macht in seine eigene Hand nehmen könne. ‘Umars Anschluss an den Islam erfolgte im 6. Jahr nach der Berufung (7 Jahre vor der Ḥiǧra). Die damit verbundenen Begleitumstände beunruhigten die Banū Quraiš außerordentlich, so dass sie daraufhin ihre eigene Machtgier dem Propheten unterstellten. (ÜB)
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