"... eine sich gleichartig wiederholende Schrift" kann hier in demselben Sinne verstanden werden wie in
Āl Imrān 3:7 ⧉. Der Qur’ān wurde in einzelnen Teilen zu verschiedenen Zeiten offenbart. Dennoch stimmen alle seine Teile miteinander überein. Es gibt nirgendwo im Qur’ān Disharmonie oder einen Widerspruch. Vom Anfang bis zum Ende verkündet der Qur’ān dieselbe Zielsetzung, denselben Glauben und dasselbe System für Gedanken und Handlungen, dass der Leser beim öffnen irgeind eines Teils von ihm sofort versteht, was sein Schöpfer von ihm haben will (vgl. dazu die Einleitung zu diesem Buch). Jeder Teil bestätigt und erläutert thematisch den anderen, und in Sinn und Stil herrscht völlige Übereinstimmung (vgl.
Al-Ḥidschr 15:87 ⧉). Dies bezieht sich auf allen Lehren des Qur’ān, beispielsweise: Gebote, Verbote, Pflichten, Rechte, Lohn, Strafe, Paradies, Feuer, Licht und Finsternis. Zum inneren Aufbau des Qur’ān vgl.
An-Nisāʾ 4:82 ⧉;
Al-Furqān 25:32 ⧉. Die Gläubigen, deren Herzen sich für Allāhs Worte erweichen, werden von Allāhs Liebe und Gnade erfüllt (vgl.
An-Naḥl 16:93 ⧉;
Ibrāhīm 14:4 ⧉).