Hier mag die Erwähnung eines historischen Ereignisses angebracht sein: Als der Samanidenherrscher Naṣr Ibn Aḥmad (301-331 nach der Hiǧra) Naisapūr einnahm, hielt er eine Gerichtssitzung ab. Nachdem er den Thron bestiegen hatte, wünschte er, dass die Sitzung durch eine Qur'’ān-Rezitation eröffnet würde. Ein älterer gottesfürchtiger Mann trat vor und rezitierte gerade diese sure. Als er an diesem Vers anlangte, wurde Naṣr von Ehrfurcht ergriffen; er stieg zitternd von seinem Thron herab, warf sich nieder und sagte: ”Mein Herr, Dir gehört das Reich, nicht mir!“ (ÜB) (vgl.
An-Naḥl 16:77 ⧉).