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Sure Ghāfir — Ayah 18 (Deutsch) — Video

Ghāfir • Ayah 18 von 85 • Deutsch


وَأَنْذِرْهُمْ يَوْمَ الْآزِفَةِ إِذِ الْقُلُوبُ لَدَى الْحَنَاجِرِ كَاظِمِينَ ۚ مَا لِلظَّالِمِينَ مِنْ حَمِيمٍ وَلَا شَفِيعٍ يُطَاعُ 18
Übersetzung:
Und warne sie vor dem Tag des Heranrückenden, wenn die Herzen an den Kehlen würgend sitzen. Für den Unrecht-Begehenden gibt es weder einen engen Freund, noch einen Fürbittenden, dem entsprochen wird. Ghāfir 40:18
Tafsir:
Der verheißene Tag rück immer näher, und im Laufe der Zeit wird der Abstand zu ihm immer kürzer, d.h., dass die Menschen in unserer Zeit viel nährer zu ihm stehen, als diejenigen, die vor eintausend Jahren lebten. Ist dies kein Grund zur Sorge um unsere Lage, in der sich die Menschen achtlos und gleichgültig das irdische Leben ohne Maß in "Saus" und "Braus" verbringen? Im Qur’ān wird den Menschen immer wieder nahegelegt, dass die Auferstehung nicht weit entfernt ist, sondern immer näherrückt. (vgl. An-Naḥl 16:1 ; Al-Anbiyāʾ 21:1 ; Al-Qamar 54:1 ; An-Nadschm 53:57 ). Die Kehle ist der Sitz der Stimme; und wenn die Herzen emporsteigen, so blockieren sie die Stimme und lassen die Worte im Gedanken dieses schrecklichen Tages ersticken. Wenn es soweit ist, dann wird es weder Rettung durch einen vertrauten Freund, noch Fürsprache vor dem Erhabenen geben. (vgl. Yūnus 10:3 ). Am verheißenen Tag wird Allāh (t) über sie richten; denn Er ist der beste Richter. Vor Ihm bleibt nichts verborgen; denn Er hat alles registriert, auch dann, wenn dies in der Form von Verräterei der Blicke und von allem, was die Herzen verbergten.
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