Die Identität des gläubigen Mannes ist nicht bekannt. Aus dem Wortlaut kann man annehmen, dass er entweder der Verwandtschaft des Pharaos oder dem hohen Stab im Palast angehörte. (vgl.
Al-Aʿrāf 7: 107⧉ 108⧉ 109⧉ 110⧉ 111⧉ 112⧉ 113⧉ 114⧉ 115⧉ 116⧉ 117⧉, 130-133;
Al-Isrāʾ 17: 101⧉ 102⧉;
Ṭā-Hā 20: 56⧉ 57⧉ 58⧉ 59⧉ 60⧉ 61⧉ 62⧉ 63⧉ 64⧉ 65⧉ 66⧉ 67⧉ 68⧉ 69⧉ 70⧉ 71⧉ 72⧉ 73⧉;
Al-Qaṣaṣ 28:20 ⧉;
Yā-Sīn 36: 20⧉ 21⧉ 22⧉ 23⧉ 24⧉ 25⧉ 26⧉ 27⧉). Die Aussage dieses Mannes ist eine allgemeingültige Erklärung zu allen Zeiten, d.h.: wer lügt, der trägt selbst die fatalen Folgen seiner Lüge, denn "Allāh weist nicht dem den Weg, der maßlos und ein Lügner ist. Wir müssen hier beachten, dass dieser Mann nicht von Anfang seinen Glauben öffentlich bekannt hatte, sondern so sprach, als ob er selbst auch zur Seite des Pharao gehörte und nur gute Ratschläge geben wollte. Als der Pharao und seine Beamten jedoch nicht zur Einsicht kamen, enthüllte er schließlich das Geheimnis seines Glaubens (vgl. unten
Ghāfir 40: 38⧉ 39⧉ 40⧉ 41⧉ 42⧉ 43⧉ 44⧉; ferner
Yūnus 10:12 ⧉ und die Anmerkung dazu). Aus dieser Entgegnung des Pharao geht hervor, dass er noch nicht begriffen hatte, dass der Mann an seinem Hof ein Gläubiger ist. Deswegen bringt er ihm gegenüber nicht sein Missfallen zum Ausdruck, sondern gibt ihm nur zu verstehen, dass er auch nach dessen Rat nicht die Absicht hat, seine Ansicht zu ändern. (vgl.
Ash-Shuʿarāʾ 26:52 ⧉:59 und die Anmerkung dazu).