Abū Ǧa‘far Aṭ-Ṭabaryy sagt: Die Ausleger sind uneins über die Deutung von Allāhs Wort "Blicke können Ihn nicht erreichen, Er aber erreicht die Blicke". Einige Ausleger behaupten, der Sinn sei folgender: Die Sehkraft des Menschen erfasst Ihn nicht, wird aber von Ihm erfasst. Von ‘Ā’iša (r), Gattin des Propheten (a.s.s.), wurde überliefert: "Wenn dir jemand berichtet, dass der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, seinen Herrn gesehen habe, so lügt er. Lauten doch Allāhs Worte: >Die Sehkraft erreicht Ihn nicht, wird aber von Ihm erreicht< sowie:>Und es steht keinem Menschen an, dass Allāh mit ihm spricht, es sei denn mittelbar durch Eingebung oder hinter einem Vorhang<" (
Ash-Shūrā 42:51 ⧉). Dagegen hat Muḥammad (a.s.s.) Gabriel zweimal in seiner wahren Gestalt gesehen. (Tab, Gät) (Für die göttlichen Attribute vgl. den Titel: "Und Allāhs sind die Schönsten Namen", Islamische Bibliothek).