Allāh (t) legt die widersprüchliche Verhaltensweise der Göttzendiener dar. In der Schilderung wird gezeigt, welche Brauchtümer gab es bei den vorislamischen Arabern. Bei ihnen gingen die Anteile an die Tempeldiener, die sich energisch ihre Rechte daran beanspruchten. Ibn ‘Abbās berichtete: ”Sobald die Götzendiener die Ernte eingebündelt hatten, teilten sie davon einen Teil für Allāh (t) und einen Teil für ihre Götter zu. Wenn nun der Wind aus der Richtung des Anteils wehte, den sie ihren Göttern zugeteilt hatten, und etwas hinübertrug zu dem, was für Allāh(t) bestimmt war, legten sie es zurück. Wenn aber der Wind aus der Richtung des Anteils wehte, der Allāh (t) zugeteilt war, und etwas hinübertrug zu dem, was sie ihren Göttern zugeteilt hatten, dann beließen sie es dabei und legten nichts zurück.“ (ÜB) (Über den Begriff Teilhaberschaft vgl. oben
Al-Anʿām 6:22 ⧉ und die Anmerkung dazu).