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Sure Al-Aʿrāf — Ayah 151 (Deutsch) — Video

Al-Aʿrāf • Ayah 151 von 206 • Deutsch


قَالَ رَبِّ اغْفِرْ لِي وَلِأَخِي وَأَدْخِلْنَا فِي رَحْمَتِكَ ۖ وَأَنْتَ أَرْحَمُ الرَّاحِمِينَ 151
Übersetzung:
Er sagte: "HERR! Vergib mir und meinem Bruder und lass uns in Deine Gnade eintreten. DU bist der Gnädigste der Gnädigen!" Al-Aʿrāf 7:151
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus Al-Aʿrāf 7:150
Der Qur’ān wirft Aaron nichts vor. Er gestand seine Schuldlosigkeit und Hilflosigkeit in dieser Angelegenheit. Aarons Rede ist sanft und voller Bedauern. Er spricht Moses (a.s.) mit "Sohn meiner Mutter" an, einem Ausdruck der Zuneiung. Er erklärt, wie das abtrünnige Volk ihn beinahe getötet hätte, weil er seine Einwände vorbrachte. Und er bringt eindeutig zum Ausdruck, dass diese Götzendienerei weder von ihm ausgegangen war noch mit seiner Zustimmung geschah. In Ṭā-Hā 20:85 erfahren wir, dass As-Sāmiryy das Volk irregeführt hatte. Da Moses (a.s.) von der Schuldlosigkeit seines Bruders überzeugt war, verwandelte sich sein Zorn in Sanftmut. Er betete um Vergebung für sich selbst und für seinen Bruder: für sich selbst für seinen Zornesausbruch, und für seinen Bruder, weil dieser nicht in der Lage gewesen war, sein Volk von der Götzendienerei abzubringen. Wie ein richtiger Führer identifiziert er sich in allem, was geschehen ist, mit seinem Stellvertreter. Und weit mehr noch: wie aus Al-Aʿrāf 7:155 unten hervorgeht, identifiziert er sich in seinem Gebet mit seinem ganzen Volk. Hier gibt es wiederum Parallelen dazu, wie sich der Prophet Muḥammad (a.s.s.) seinem Volk gegenüber verhielt. (ÜB) (vgl. Al-Baqara 2:51 ; Al-Aʿrāf 7:142 , Al-Aʿrāf 7:154 ; Ṭā-Hā 20: 83 84 85 86 87 88 89, 92ff. und die Anmerkung dazu).
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