Der Hinweis in diesem Vers bezieht sich auf unseren Propheten Muḥammad, den Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Vorhersagen befinden sich in der Thora und dem Evangelium. In der heute von den Juden akzeptierten Form der Thora (Deuteronomium
Al-Kahf 18:15 ⧉) sagt Moses: "Einen Propheten wie mich wird dir der Herr, dein Gott, erwecken aus dir und aus deinen Brüdern; dem sollt ihr gehorchen"; der einzige Prophet, der eine Gesetzgebung wie Moses (a.s.) brachte, war Muḥammad (a.s.s.) und stammte aus der Nachkommenschaft Isamails, des Bruders von Isaak (a.s.), der Israels Stammvater war. In der Fassung des Evangeliums, wie es heute bei den Christen akzeptiert wird, verspricht Jesus (a.s.) einen weiteren "Tröster" (Johannes
Ibrāhīm 14:16 ⧉). Einige weitere Beispiele für Hinweise auf den Propheten Muḥammad (a.s.s.) im Alten Testament: Deuteronomium
Al-Aḥzāb 33:2 ⧉. Nach Moses (a.s.) (vom Berg Sinai) und Jesus (a.s.) (von Seir) kommt die Anspielung auf den Berg Paran, der bei Makka liegt, wo der Prophet Muḥammad (a.s.s.) geboren wurde. Er war es, der schließlich als Sieger mit 10000 seiner Gefährten die Stadt betrat und "ein feuriges Gesetz in seiner Hand hielt". (Genesis
Al-Isrāʾ 17:20 ⧉). Dieses Versprechen Allāhs, Ismael (a.s.) zu segnen, fand seine vollkommene Erfüllung in der Person des Propheten Muḥammad (a.s.s.) (Genesis
Al-Ḥudschurāt 49:10 ⧉). Erst nach der Ankunft dieses Gesandten aus dem Volk der Ismā‘īliten fand das Prophetentum in Israel sein Ende, und unter ihm scharten sich die Völker der Welt zusammen (Psalm
Al-Dschāziya 45:17 ⧉). "Muḥammad (a.s.s.)" bedeutet wörtlich "der Gepriesene". Sein Name, zusammen mit dem seines Schöpfers, wird täglich fünfmal von den Moscheen überall in der Welt ausgerufen (Jesaja
Ash-Shūrā 42:14 ⧉). Hier geht es um Muḥammad (a.s.s.), den "Gottesknecht", Seinen Auserwählten (Mustafa), der "das Recht unter die Heiden bringt". Einige weitere Beispiele für Hinweise auf den Propheten Muḥammad (a.s.s.) im Neuen Testament: (Matthäus
Al-Anbiyāʾ 21: 42⧉ 43⧉ 44⧉). Es geht um die Nachkommen Israels, die so lange von den Juden und Christen verachtet worden waren. Gerade ein solcher Ismā‘īlit war es, der schließlich die höchste Ehre erlangte (Lukas
An-Nūr 24:49 ⧉). Nach Ankunft des Propheten wurde die bis dahin Jerusalem erwiesene Ehrerbietung auf die Al-Ka‘ba in Makka übertragen (Johannes
Al-Fātiha 1: 19⧉ 20⧉ 21⧉ 22⧉ 23⧉ 24⧉ 25⧉). Die Gelehrten befragen Johannes, den Täufer, und es geht eindeutig daraus hervor, dass sie außer Elia und Jesus (a.s.) noch einen weiteren Propheten erwarten, der so gut bekannt war, dass die Bezeichnung "der Prophet" genügt (Johannes
Al-Aʿrāf 7: 40⧉ 41⧉). Eine weitere deutliche Bezugnahme auf "den Propheten" (Johannes
Ibrāhīm 14:16 ⧉;
Al-Ḥidschr 15:26 ⧉;
An-Naḥl 16: 8⧉ 9⧉ 10⧉ 11⧉ 12⧉ 13⧉). Alle diese Beschreibungen des "Trösters" passen genau auf den Propheten Muḥammad (a.s.s.). Dieser letzte Prophet brachte eine bleibende Botschaft, die von der Wahrheit Jesu Zeugnis ablegte und "in aller Wahrheit leitete". Vor allem gab er Allāhs Wort so weiter, wie er es empfangen hatte. (ÜB) (vgl. dazu unten
Ar-Raʿd 13:5 ⧉ und die Anmerkung dazu).