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Sure Al-Dschinn — Ayah 3 (Deutsch) — Video

Al-Dschinn • Ayah 3 von 28 • Deutsch


وَأَنَّهُ تَعَالَىٰ جَدُّ رَبِّنَا مَا اتَّخَذَ صَاحِبَةً وَلَا وَلَدًا 3
Übersetzung:
"Und gewiss, allerhaben ist die Herrlichkeit unseres HERRN, ER nahm Sich weder Gefährtin, noch Kinder." Al-Dschinn 72:3
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus Al-Dschinn 72:1
Die Ǧinn hatten offensichtlich Kenntnis von früheren Offenbarungen, nämlich der von Moses (a.s.) (vgl. Al-Aḥqāf 46:30 ), und vom Irrtum des trinitarischen Christentums. In dem Volk, aus dem sie stammen, gibt es gute und böse Wesen aller Art, aber sie selbst sind entschlossen, die gute Botschaft der Einheit zu verkünden, zu der sie den Glauben gefunden haben (vgl. ferner Al-Anʿām 6:100 , Al-Anʿām 6:101 ). Die Ǧinn werden im Qur’ān in unterschiedlichem Zusammenhang erwähnt. (vgl. Al-Aḥqāf 46: 29 30 31 32). Aus diesem Text geht hervor, dass die Ǧinn zu diesem Zeitpunkt dem Propheten nicht sichtbar waren, sondern er erst durch die Offenbarung über ihre Anwesenheit informiert wurde. Der Qur’ān erschien ihnen als wunderbare Rezitation, sowohl inhaltlich als auch durch die Tatsache, dass er unter einer unwissenden und heidnischen Nation offenbart worden war. (vgl. ferner Sure Ar-Raḥmān, wo sowohl Menschen als auch Ǧinn angesprochen werden). Die Araber behaupteten vor dem Islam, dass die Engel Töchter Allāhs seien, die durch Verschwägerung mit den Ǧinn hervorkamen. Allem Anschein nach waren diese Ǧinn Anhänger einer früheren Schriftreligion und hatten durch das Hören dieses Qur’ān gelernt zu differenzieren. (ÜB)
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