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Sure At-Tawba — Ayah 30 (Deutsch) — Video

At-Tawba • Ayah 30 von 129 • Deutsch


وَقَالَتِ الْيَهُودُ عُزَيْرٌ ابْنُ اللَّهِ وَقَالَتِ النَّصَارَى الْمَسِيحُ ابْنُ اللَّهِ ۖ ذَٰلِكَ قَوْلُهُمْ بِأَفْوَاهِهِمْ ۖ يُضَاهِئُونَ قَوْلَ الَّذِينَ كَفَرُوا مِنْ قَبْلُ ۚ قَاتَلَهُمُ اللَّهُ ۚ أَنَّىٰ يُؤْفَكُونَ 30
Übersetzung:
Und die Juden sagten: "Uzair ist ALLAHs Sohn." Und die Nazarener sagten: "Almasih ist ALLAHs Sohn." Dies ist lediglich ihre Aussage mit ihren Mündern. Sie ähneln (damit) der Aussage derjenigen, die vorher Kufr betrieben haben. ALLAH möge sie zugrunde richten, wie sie (andere) irreführen. At-Tawba 9:30
Tafsir:
Juden und Christen wird die Vielgötterei nicht angekreidet, weil sie ihre Priester und Mönche als Götter verehren, sondern weil sie die Gesetze von ihnen anstatt von Allāh (t) beziehen. Wer dem Gebot eines anderen gehorcht, setzt damit praktisch Allāh (t) Partner zur Seite. ‘Adyy Ibn Ḥātim, der ehemals ein Christ gewesen war, kam zum Propheten (a.s.s.), um den Islam zu verstehen, und stellte verschiedene Fragen, die seine Zweifel klären sollten, unter anderem diese: ”Dieser Vers beschuldigt uns, unsere Gelehrten und Mönche als Herren anzunehmen. Was bedeutet das eigentlich? Wir nehmen sie doch nicht als unsere Herren an.“ Darauf antwortete ihm der Prophet (a.s.s.) mit einer Gegenfrage: ”Stimmt es nicht, dass ihr als verboten betrachtet, was sie verbieten, und als erlaubt, was sie erlauben?“ ”Doch!“, musste ‘Adyy zugeben. Da erwiderte der Prophet: ”Dies bedeutet, sie zu euren Herren anzunehmen.“ (ÜB) (vgl. den Titel: "Allāhs letzte Botschaft", Islamische Bibliothek; ferner Āl Imrān 3:64 ; An-Nisāʾ 4:171 ; Al-Māʾida 5:78 ; Al-Anʿām 6:100 und die verschiedenen Anmerkungen dazu).
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