Die Heuchler von Al-Madīna fühlten sich übergangen, wenn die Spenden ausgeteilt wurden, und warfen dem Propheten (a.s.s.) vor, bei der Verteilung ungerecht vorzugehen. Dies geschah, als in der muslimischen Gemeinschaft in Al-Madīna Zakāh als Pflicht eingeführt wurde und auf diese Weise große Beträge durch die Hände einer einzelnen Person - des Propheten - flossen. Ihre Gier konnte nicht gestillt werden; denn vom Propheten, der Zakāh-Gelder für sich selbst und seine Familienangehörigen als unerlaubt erklärt hatte, konnte nicht erwartet werden, dass er sie anderweitig Personen zukommen ließ, denen diese nicht zustehen. Sie hätten lieber mit dem zufrieden sein sollen, was der Prophet ihnen von der Kriegsbeute zuteilte, und mit dem, was sie durch Allāhs Barmherzigkeit auf ehrliche Weise erwarben. (ÜB) (Über Zakāh vgl.
Al-Baqara 2:43 ⧉ und den Titel: "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek; vgl. ferner
At-Tawba 9:79 ⧉).