Die Geschichte von Noah wird hier kurz erwähnt, um einen speziellen Punkt zu erläutern. Ausführlicher ist sie in
Hūd 11: 25⧉ 26⧉ 27⧉ 28⧉ 29⧉ 30⧉ 31⧉ 32⧉ 33⧉ 34⧉ 35⧉ 36⧉ 37⧉ 38⧉ 39⧉ 40⧉ 41⧉ 42⧉ 43⧉ 44⧉ 45⧉ 46⧉ 47⧉ 48⧉ wiedergegeben sowie in einigen anderen Abschnitten, beispielsweise in
Al-Aʿrāf 7: 59⧉ 60⧉ 61⧉ 62⧉ 63⧉ 64⧉;
Ar-Raʿd 13: 23⧉ 24⧉ 25⧉ 26⧉ 27⧉ 28⧉ 29⧉ 30⧉ 31⧉ 32⧉;
An-Naḥl 16: 105⧉ 106⧉ 107⧉ 108⧉ 109⧉ 110⧉ 111⧉ 112⧉ 113⧉ 114⧉ 115⧉ 116⧉ 117⧉ 118⧉ 119⧉ 120⧉ 121⧉ 122⧉ und
As-Ṣāffāt 37: 75⧉ 76⧉ 77⧉ 78⧉ 79⧉ 80⧉ 81⧉ 82⧉. An jeder Stelle soll ein besonderer Punkt hervorgehoben werden. Hier geht es um Noahs Leben und Wirken in seinem Volk, woran dieses Anstoß nahm. Er jedoch fürchtete nichts, vertraute auf Allāh (t), richtete seine Botschaft aus und wurde vor der Flut gerettet. Der Prophet Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, soll diese Geschichte den Götzendienern erzählen, die seine Botschaft leugneten; denn sie beschreibt ein allgemein gültiges Gesetz Allāhs, wie Er mit den Leugnern zuvor stets verfahren ist. Die Geschichte von Noah schließt hier an Vers 47 oben an und damit an das Hauptthema dieser Sura. Ein Prophet verlangt keinen Lohn, um den Vorwurf der weltlichen Interessen vor den Menschen auszuschließen und seinen göttlichen Auftrag glaubwürdig zu machen. Der Qur’ān spricht nicht unbedingt von einer weltweiten Sintflut. Es wird lediglich gesagt, dass die Menschen untergingen, die Noahs Botschaft ablehnten. (ÜB) (vgl.
Al-Baqara 2:30 ⧉;
Al-Aʿrāf 7: 63⧉ 64⧉;
Hūd 11: 25⧉ 26⧉ 27⧉;
Al-Isrāʾ 17:17 ⧉;
Al-Muʾminūn 23: 23⧉ 24⧉ 25⧉;
Ash-Shuʿarāʾ 26: 105⧉ 106⧉ 107⧉ 108⧉ 109⧉ 110⧉ und die Anmerkung dazu).