Sure Ghāfir (Der Vergeber — غافر) (Ayah 16)

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40 Ghāfir(غافر), Ayah 16

يَوْمَ هُمْ بَارِزُونَ ۖ لَا يَخْفَىٰ عَلَى اللَّهِ مِنْهُمْ شَيْءٌ ۚ لِمَنِ الْمُلْكُ الْيَوْمَ ۖ لِلَّهِ الْوَاحِدِ الْقَهَّارِ 16 ١٦

An dem Tag, wenn sie aufgehen. Von ihnen bleibt ALLAH nichts verdeckt. 'Wem gehört die Herrschaft heute?!' (Sie gehört) ALLAH, Dem Einzigen, Dem Allbezwingenden. (16)

Tafsir
Hier mag die Erwähnung eines historischen Ereignisses angebracht sein: Als der Samanidenherrscher Naṣr Ibn Aḥmad (301-331 nach der Hiǧra) Naisapūr einnahm, hielt er eine Gerichtssitzung ab. Nachdem er den Thron bestiegen hatte, wünschte er, dass die Sitzung durch eine Qur'’ān-Rezitation eröffnet würde. Ein älterer gottesfürchtiger Mann trat vor und rezitierte gerade diese sure. Als er an diesem Vers anlangte, wurde Naṣr von Ehrfurcht ergriffen; er stieg zitternd von seinem Thron herab, warf sich nieder und sagte: ”Mein Herr, Dir gehört das Reich, nicht mir!“ (ÜB) (vgl. An-Naḥl 16:77 ).

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