Sure Al-Anʿām (Das Vieh — الأنعام) (Ayah 142)

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6 Al-Anʿām(الأنعام), Ayah 142

وَمِنَ الْأَنْعَامِ حَمُولَةً وَفَرْشًا ۚ كُلُوا مِمَّا رَزَقَكُمُ اللَّهُ وَلَا تَتَّبِعُوا خُطُوَاتِ الشَّيْطَانِ ۚ إِنَّهُ لَكُمْ عَدُوٌّ مُبِينٌ 142 ١٤٢

Auch (brachte ER hervor) von den An´am Trag- und Schlachttiere. Esst von dem Rizq, das ALLAH euch gewährte, und folgt nicht den Fußstapfen des Satans, gewiss, er ist für euch ein entschiedener Feind. (142)

Tafsir
Allāh (t) ist Derjenige, Der mit Seiner Macht diese herrlichen Gärten und Früchte ins Leben ruft. Die Abgabe aus der Ernte ist eine Zakāh und gleich eine Verpflichtung der Gläubigen, damit Arme und Bedürftige ihren Anteil daran erhalten. Somit wird derartige Abgabe nicht als Almosen, Armensteuer oder Gnadenakt der Wohlhabenden, sondern ein verbrieftes Recht einer dazu berechtigten Gruppe des Volkes. Die Pflicht zur Zakāh wurde erst nach der Hiǧra offenbart. Allāh (t) hat das Vieh mit dem Zweck so erschaffen, damit die Menschen daraus Nahrung und Nutzen bekommen können. Niemand hat also das Recht, in den Willen Allāhs einzugreifen, den Zweck Seiner Schöpfung zu entfremden oder die Mitmenschen durch erfundene Riten in Mitleid zu ziehen (vgl. oben Al-Anʿām 6:139 und die Anmerkung dazu). Zu diesem Thema vgl. die beiden Titel: "Der Muslim lebt nicht vom Brot allein" und "Handbuch der Zakāh und der islamischen Wirtschaftslehre", Islamische Bibliothek. (vgl. ferner oben Al-Anʿām 6:98 , Al-Anʿām 6:99 ).

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