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Sure An-Naml — Ayah 62 (Deutsch) — Video

An-Naml • Ayah 62 von 93 • Deutsch


أَمَّنْ يُجِيبُ الْمُضْطَرَّ إِذَا دَعَاهُ وَيَكْشِفُ السُّوءَ وَيَجْعَلُكُمْ خُلَفَاءَ الْأَرْضِ ۗ أَإِلَٰهٌ مَعَ اللَّهِ ۚ قَلِيلًا مَا تَذَكَّرُونَ 62
Übersetzung:
Ist Derjenige, Der den in Not Geratenen erhört, wenn er an Ihn Bittgebete richtet, und Der von ihm das Boshafte wegnimmt und euch die Nachfolge auf Erden antreten ließ, (besser oder euer Schirk)?! Gibt es etwa eine Gottheit neben ALLAH?! Nein, sondern es ist selten, dass ihr euch besinnt. An-Naml 27:62
Tafsir:
Es geht nicht nur um das, was oben im Vers An-Naml 27:61 aufgeführt ist (s. die Anmerkung dazu), sondern auch um die segensvolle göttliche Hand, die stets gestrekt ist, um dem Menschen in seiner Not unter den Arm zu greifen und sein Übel hinwegzunehmen. Diejenigen, die vorübergehend in keiner Bedrängnis leben, vergessen leider diese Tatsache und erkennen erst die Notwendigkeit der göttlichen Hand, wenn sie in der Not sind. Der Vers weist mit Recht daraufhin, dass Allāh (t) uns zu Nachfolgern macht, damit wir die Erde bewohnbar machen. Diese Erklärung beinhaltet mitunter, dass wir Menschen sterblich sind, und dass Er der ewige Gott ist, Der weiter bei jeder Generation dem Bedrängten antwortet, wenn er Ihn anruft, und sein Übel hinwegnimmt, wie Er - Erhaben ist Er - dies bei seinen Vorgängern gemacht hat. Ist es nun gerechtfertigt, dass der Mensch falsche Götter verehrt und Allāh (t) vergisst? Auch die arabischen Götzendiener wussten und bestätigten, dass Allāh (t) allein Unheil abwenden konnte. Deswegen erinnert der Qur’ān sie immer wieder daran, dass sie Allāh (t) in der Not anrufen sollten. Sobald das Unheil jedoch vorüber ist, rufen sie andere Götter an. Geringfügig ist das, was sie davon bedenken. (vgl. Al-Baqara 2:30 und die Anmerkung dazu).
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