Die Wüstenaraber liebten Kampf und Plünderung und verstanden dies als einen Grund zum Krieg. Hier kommt noch ein anderer Beweggrund der Zurückgebliebenen zum Vorschein. Die Reise zur Pilgerfahrt hatte keine Aussicht auf Kriegsbeute. Wenn es in der Zukunft Aussicht auf Beute gäbe, dann würden sie schon kommen! Im Ǧihād geht es nicht um persönlichen Gewinn oder um Beute, sondern um das Streben für Allāhs Sache. Allgemein wird dies auf den bevorstehenden Ḫaibar-Feldzug verstanden. Hier bezieht sich dies offensichtlich auf
Al-Anfāl 8:1 ⧉. (ÜB) (vgl. ferner
Al-Baqara 2:193 ⧉).Sprich zu den Wüstenarabern, die zurückblieben: ”Ihr sollt gegen ein Volk von starken Kriegern aufgerufen werden; ihr kämpft gegen sie, es sei denn, sie treten zum Islam über; und wenn ihr gehorcht, wird Allāh euch einen schönen Lohn geben; doch wenn ihr (Ihm) den Rücken kehrt, wie ihr ihn zuvor gekehrt habt, dann wird Er euch mit qualvoller Strafe bestrafen.“ (
Al-Fatḥ 48:16 ⧉) Kein Vorwurf trifft den Blinden, noch trifft ein Vorwurf den