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Sure Al-Māʾida — Ayah 82 (Deutsch) — Video

Al-Māʾida • Ayah 82 von 120 • Deutsch


لَتَجِدَنَّ أَشَدَّ النَّاسِ عَدَاوَةً لِلَّذِينَ آمَنُوا الْيَهُودَ وَالَّذِينَ أَشْرَكُوا ۖ وَلَتَجِدَنَّ أَقْرَبَهُمْ مَوَدَّةً لِلَّذِينَ آمَنُوا الَّذِينَ قَالُوا إِنَّا نَصَارَىٰ ۚ ذَٰلِكَ بِأَنَّ مِنْهُمْ قِسِّيسِينَ وَرُهْبَانًا وَأَنَّهُمْ لَا يَسْتَكْبِرُونَ 82
Übersetzung:
Du wirst gewiss finden, dass unter den Menschen die erbittertsten Feinde für diejenigen, die den Iman verinnerlicht haben, die Juden und diejenigen sind, die Schirk betreiben. Und du wirst gewiss finden, dass die am engsten mit denjenigen, die den Iman verinnerlicht haben, verbunden sind, diejenigen sind, welche sagen: "Wir sind Nazarener." Dies ist so, weil doch unter ihnen Priester und Mönche sind und weil sie doch sich nicht in Arroganz erheben. Al-Māʾida 5:82
Tafsir:
Als unser Prophet (a.s.s.) mit seinen Schreiben die Könige und Oberhäupter zum Islam aufforderte, waren die Reaktionen der Christen unter ihnen die freundlichsten. Als Ǧa‘far Ibn Abī Ṭālib, der Vetter des Propheten und Sprecher der muslimischen Auswanderer beim abessinischen Kaiser von den Veränderungen in ihrem Leben durch den Islam berichtete, wünschte der Kaiser, etwas von der qur’ānischen Offenbarung zu hören. Ǧa‘far trug ihm dann einige Anfangsverse aus der Sura Maryam. Davon waren der Kaiser und mit ihm die anwesenden Bischöfe zu Tränen gerührt, und der Kaiser rief: ”Diese Worte und die Worte Jesu scheinen mir als Lichtstrahlen aus derselben Niesche.“ Der Qur’ān weist in diesem Vers auf den Grund für die Zuneigung der Christen hin, verzichtet aber, auf die nähere Begründung der Feindschaft der Juden und der Götzendiener, da dies in vielen Qur’ān-Versen genügend erklärt wird (vgl. An-Nisāʾ 4:171 ; Al-Māʾida 5:80 ; Al-Anʿām 6:23 und die Anmerkungen dazu).
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